Anerkannte Leitlinien

Leitlinien für die klinische Praxis (CPGs) – oder einfach „Leitlinien“ – sind Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung einer Erkrankung. Sie werden von medizinischen Experten unter Einbeziehung von Patientenvertretern verfasst und richten sich an Ärzte, aber auch an Pflegekräfte und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen.  

Eine Leitlinie fasst den aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse zu einer bestimmten Erkrankung zusammen, wägt Nutzen und Risiken von Diagnoseverfahren und Behandlungen ab und gibt auf der Grundlage dieser Informationen konkrete Empfehlungen. 

Da Leitlinien ein wichtiges klinisches Instrument darstellen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie vertrauenswürdig sind. Die ERN-ITHACA-Leitlinien-Arbeitsgruppe arbeitet daher an der Bewertung der methodische Qualität bestehender Leitlinien zu seltenen Krankheiten.

Veröffentlichungen, die die Arbeitsgruppe als methodisch zuverlässig bewertet, werden von ERN-ITHACA empfohlen und auf dieser Webseite veröffentlicht.