Da es für über 95% seltener Krankheiten noch immer keine zugelassenen Therapien gibt, besteht ein dringender Bedarf an spezialisierter Ausbildung im Bereich der Therapeutika der nächsten Generation. Um diese Lücke zu schließen, freut sich die Stiftung für seltene Krankheiten (FFRD) bekannt zu geben, dass sie ihr neues Massive Open Online Course (MOOC) auf FutureLearn: “Von der DNA zur Heilung: Gen- und genmodifizierte Zelltherapien für seltene Krankheiten.”
Dieser Kurs, der von der FFRD koordiniert und mit Unterstützung des ASGCT & Pfizer Global Medical Education Grant entwickelt wurde, bringt international anerkannte Experten zusammen, um den Teilnehmern die neuesten Technologien näherzubringen, die die medizinische Landschaft grundlegend verändern.
Zu den wichtigsten Themen gehören:
- Genbearbeitung: CRISPR-Cas9, Basenbearbeitung und Prime-Editing
- RNA-Therapeutika: mRNA und Antisense-Oligonukleotide (ASOs)
- Verabreichungssysteme: Virale Vektoren und nicht-virale Systeme
- Auswirkungen in der Praxis: Klinische Fallstudien zu Hämophilie und Stoffwechselerkrankungen sowie bewegende Erfahrungsberichte von Patienten
Die Anmeldung ist ab sofort möglich: https://www.futurelearn.com/courses/from-dna-to-cure-gene-and-gene-modified-cell-therapies-for-rare-diseases
Der Zugriff auf die Inhalte ist in den ersten drei Wochen nach der Anmeldung kostenlos. A moderierte Sitzung findet vom 16. März bis zum 8. Mai statt. Während dieser Zeit stehen Experten online zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und die Lernenden in Echtzeit zu unterstützen.
Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Medizin. Es könnte auch für Fachkräfte im Gesundheitswesen, politische Entscheidungsträger, Vertreter der Industrie, Patientenvertreter und alle anderen von Interesse sein, die ein besseres Verständnis für die Entwicklung von Gen- und genmodifizierten Zelltherapien für seltene Krankheiten erlangen möchten. Grundkenntnisse in Biologie werden empfohlen.
